Autohändler Software vergleichen: worauf es wirklich ankommt

Excel, ein großes Händlersystem oder eine schlanke Cloud-Software? Welche Lösung zu welchem Betrieb passt, welche Kriterien im Alltag zählen und wie Sie eine Software in einer Stunde testen.

Für freie HändlerMit PrüflisteStand Oktober 2026

Drei Arten von Autohändler Software

Wer nach „Autohändler Software“ oder „Autohaus Software“ sucht, landet bei sehr unterschiedlichen Lösungen. Grob lassen sie sich in drei Gruppen einteilen.

Excel und Word. Kostet nichts, jeder kann es bedienen. Dafür pflegen Sie Fahrzeuge, Kunden und Verträge an mehreren Stellen, und es gibt keine Verknüpfung zwischen Fahrzeug, Ankauf und Rechnung.

Große Händlersysteme (DMS). Sie sind auf Markenhäuser mit mehreren Standorten ausgelegt: Herstellerschnittstellen, Buchhaltung, Teilelager, Ersatzteilbestellung. Das ist viel Funktionsumfang, oft mit längerer Einführung und Preisen auf Anfrage.

Schlanke Cloud-Software für freie Händler. Sie deckt den Kern ab: Fahrzeuge, Kunden, Ankauf, Verkauf, Verträge, Rechnungen, Börsen-Inserate. Sie läuft im Browser und lässt sich meist ohne Schulung nutzen. Carenti Pro gehört in diese Gruppe.

Was passt zu welchem Betrieb?

Die Tabelle ist eine Faustregel. Entscheidend ist, wie viele Fahrzeuge und Mitarbeiter Sie haben und was Sie wirklich brauchen.

Excel & Word

Passt: bei wenigen Fahrzeugen im Jahr und ohne Mitarbeiter.
Grenze: Doppelte Pflege, keine Verknüpfung, Fehler bei Belegnummern und Pflichtangaben.

Großes DMS

Passt: bei Markenvertrag, mehreren Standorten und Herstellervorgaben.
Grenze: Funktionen, die ein freier Händler nie braucht, und höherer Einführungsaufwand.

Schlanke Cloud-Software

Passt: bei freiem Fahrzeughandel mit kleinem Team.
Grenze: Keine Herstellerschnittstellen und keine Vollbuchhaltung. Dafür schneller startklar.

Acht Kriterien für den Vergleich

Diese Punkte entscheiden im Alltag, ob eine Software Zeit spart oder zusätzliche Arbeit macht. Prüfen Sie sie im Test mit echten Fahrzeugen aus Ihrem Bestand.

  1. Ein Vorgang, ein OrtLiegen Fahrzeug, Kunde, Ankauf, Verkauf und Dokumente zusammen, oder tippen Sie Daten doppelt?
  2. Kaufvertrag und RechnungEntstehen beide direkt aus dem Vorgang, mit Ihren Belegnummern und den Pflichtangaben, etwa dem Hinweis bei Differenzbesteuerung?
  3. E-RechnungSeit 2025 müssen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können, beim Versenden gelten Übergangsfristen. Prüfen Sie, ob die Software ZUGFeRD und XRechnung unterstützt.
  4. Börsen-AnbindungKönnen Sie Inserate aus dem Bestand pflegen, statt sie bei mobile.de ein zweites Mal anzulegen?
  5. Kosten und Marge pro FahrzeugSehen Sie Einkaufspreis, Aufbereitung, Standzeit und Marge je Fahrzeug, ohne eine Tabelle zu bauen?
  6. ZugriffLäuft die Software im Browser auf PC, Tablet und Smartphone, auch auf dem Hof?
  7. Preis und LaufzeitStehen die Preise offen auf der Website? Ist der Vertrag monatlich kündbar, oder binden Sie sich für Jahre?
  8. Test und DatenübernahmeKönnen Sie vorher unverbindlich testen, und lässt sich Ihr Bestand übernehmen, ohne alles neu zu tippen?

Gibt es Autohändler Software kostenlos?

Dauerhaft kostenlos ist in der Regel nur Excel. Professionelle Software kostet Geld, weil sie gepflegt werden muss: Rechtsänderungen bei Rechnungen, Schnittstellen zu Börsen, Datensicherung. Kostenlos sind meistens der Test und die Demo.

Achten Sie bei „kostenlosen“ Angeboten darauf, was nach dem Test passiert: Laufen Ihre Daten weiter, wie hoch ist der Preis, und wie schnell können Sie kündigen? Bei Carenti Pro ist die Demo-Cloud kostenlos und unverbindlich, die Tarife Basis, Plus und Premium sind monatlich kündbar. Die aktuellen Preise stehen im Preisbereich der Startseite.

So testen Sie eine Autohändler Software in einer Stunde

Bewertungen und Vergleichsportale zeigen oft US-Anbieter oder Listen ohne Praxisbezug. Ein eigener Test sagt mehr. Nehmen Sie sich eine Stunde und gehen Sie einen echten Vorgang durch:

1. Ein Fahrzeug aus dem Bestand anlegen, mit Fotos und Kosten. 2. Einen Ankauf von Privat erfassen. 3. Einen Kunden anlegen und das Fahrzeug verkaufen. 4. Kaufvertrag und Rechnung als PDF erzeugen und prüfen, ob alle Pflichtangaben stimmen. 5. Das Fahrzeug bei mobile.de inserieren, falls Sie dort verkaufen.

Dauert das länger als erwartet oder müssen Sie ständig nachfragen, ist die Software für Ihren Alltag zu kompliziert. Mehr zu den Funktionen finden Sie auf der Seite Autohaus Software.

Antworten

Häufige Fragen

Welche Software brauchen freie Autohändler?

Freie Händler brauchen vor allem Fahrzeugverwaltung, Kundenverwaltung, Ankauf, Verkauf mit Kaufvertrag und Rechnung sowie die Anbindung an Börsen wie mobile.de. Herstellerschnittstellen und Vollbuchhaltung sind meist nicht nötig.

Reicht Excel für einen kleinen Autohandel?

Bei sehr wenigen Fahrzeugen kann Excel genügen. Mit wachsendem Bestand werden doppelte Pflege, fehlende Verknüpfungen und Fehler in Belegen zum Problem, ebenso die Anforderungen an E-Rechnung und Pflichtangaben.

Was kostet Autohändler Software?

Das reicht von wenigen Euro bis zu mehreren hundert Euro im Monat je Arbeitsplatz, große Händlersysteme oft auf Anfrage. Carenti Pro zeigt die Preise der drei Tarife offen im Preisbereich der Startseite.

Kann ich Autohändler Software kostenlos testen?

Bei den meisten Anbietern ja. Carenti Pro bietet eine kostenlose, unverbindliche Demo-Cloud. Den Zugang senden wir per E-Mail, in der Regel innerhalb weniger Stunden.

Cloud oder lokale Installation?

Cloud-Software läuft im Browser, braucht keine Installation und funktioniert auch unterwegs. Eine lokale Installation kann sinnvoll sein, wenn Sie Daten im eigenen Netzwerk halten möchten. Carenti Pro gibt es als Cloud-Variante, lokal auf Anfrage.

Woran erkenne ich eine gute Autohaus Software?

Daran, dass ein Vorgang an einem Ort bleibt, Dokumente automatisch aus den Daten entstehen, Preise offen sind und Sie vorher testen können. Die acht Kriterien oben dienen als Prüfliste.

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Die Demo-Cloud ist kostenlos und unverbindlich, den Zugang senden wir per E-Mail.

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